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Erfolgreich in der Erstausrüstung

Goodyear Dunlop-StraßeEin erfolgreiches Engagement in der Erstausrüstung ist ein wichtiges wirtschaftliches Rückgrat unseres Konzerns. Deshalb sind wir mit unseren Premium-Marken Goodyear und Dunlop seit vielen Jahren strategischer Entwicklungspartner namhafter Automobilhersteller. Zwar kann der Käufer die Reifenmarke für sein Neufahrzeug nicht auswählen, doch auf seine Entscheidung beim nächsten Reifenkauf hat dies einen großen Einfluss. Wenn der Autofahrer mit den ab Werk gelieferten Reifen zufrieden war, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er beim Nachrüsten zur gleichen Reifenmarke greift. Außerdem werden durch die enge Kommunikation mit den Entwicklungs- und Produktmarketing-Abteilungen der Automobilhersteller Trends und Technologie-Anforderungen früh erkannt und fließen in die Produktentwicklung ein. Damit sorgt das Geschäft in der Erstausrüstung auch dafür, die Wettbewerbsfähigkeit durch ein zukunftsorientiertes Produktportfolio sicher zu stellen.

Die Entwicklung eines Reifens für die Erstausrüstung beginnt viele Monate vor dem eigentlichen Produktionsstart der Fahrzeuge. Seinen Anfang nimmt alles mit dem sogenannten Lastenheft. Darin stehen detailliert alle Anforderungen des Automobilherstellers an den zu entwickelnden Reifen. In den letzten Jahren lassen sich hier zwei Trends verzeichnen. Zum einen werden immer leistungsfähigere Reifen gewünscht, vor allem hinsichtlich der Verkürzung der Bremswege. Gleichzeitig soll der Rollwiderstand möglichst gering sein, um dazu beizutragen, den Kraftstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß zu senken.

Perfektes Zusammenspiel mit den Automobilherstellern

In enger Zusammenarbeit mit den Entwicklungspartnern werden Reifen und Fahrzeug aneinander angepasst, um eine möglichst harmonische Einheit zu bilden. Erst ein in allen Belangen mit dem Fahrzeug abgestimmter Reifen verleiht dem Auto die von den Entwicklern gewünschten Gesamteigenschaften. Die Kunst liegt in der geschickten Verzahnung der Fahr- und Reifenentwicklung. Daher müssen bereits in der frühen Prototypenphase Reifen in ausgewählten Dimensionen und Ausführungen zur Verfügung stehen, die dem Endziel in den Haupteigenschaften bereits sehr nahe kommen, sogenannte 85-Prozent-Reifen. Auf ihrer Qualität setzt die weitere Entwicklung und Abstimmung mit dem Fahrwerk auf.

Gemeinsame Tests

ReifentestBis ein Reifen für ein neues Fahrzeugmodell freigegeben wird, sind drei bis vier Entwicklungsstufen und zahlreiche Abstimmungsschleifen notwendig. In den Status-Meetings treffen Automobil- und Reifenhersteller regelmäßig zusammen, um die Entwicklung des Projekts zu besprechen. In der Zwischenzeit finden auch Jointtests statt, gemeinsame Testfahrten mit den Fahrern von Reifen- und Automobilherstellern, um die Eigenschaften der Reifen gezielt auf das Gesamtsystem Auto abzustimmen. Dabei wird der Reifen im Zusammenspiel mit dem neuen Fahrwerk ausgiebig getestet. Auf trockener Straße und bei Nässe, in Kurven und beim Bremsen, unter Volllast und auf Aquaplaningstrecken. Weitere Kriterien sind Abrollgeräusch und Rollwiderstand. Gefahren wird dabei auf normalen Straßen, den konzerneigenen Teststrecken von Goodyear Dunlop sowie auf Teststrecken der Hersteller. Und natürlich müssen die Reifen zudem auf Prüfständen ihr Können unter Beweis stellen. Ist der Reifen optimal auf das Fahrwerk des neuen Automobils abgestimmt und erfüllt alle vom Fahrzeughersteller gestellten Anforderungen, ist das Ziel erreicht: Der Automobilhersteller gibt die Freigabe zur Industrialisierung. Für die Produktion stellt sich nun die große Herausforderung, die aufwändig entwickelten Reifenspezifikationen in eine qualitativ gleichbleibende Serienproduktion zu überführen.

Bereits jetzt setzt Goodyear Dunlop als Marktführer im Bereich RunOnFlat Maßstäbe und ist auch im Segment Ultra High Performance (UHP) und Sport  Utility Vehicles (SUV) ein wichtiger Partner für die Premium-Hersteller. Unser Ziel für die Zukunft ist es, die strategischen Allianzen in allen relevanten Bereichen auszubauen.